Unter dem Logo eines blau getupften Fußes, in dem nur Kenner wesentliche anatomische Landmarks erkennen, ist die erste deutsche Praxisgemeinschaft einer Podologin und eines Fußchirurgen entstanden.

![]()
Dr. med. Alexander Sikorski
und Monika Kriescher
Die Beweggründe zu diesem Projekt sind vielfältig.
Zum einen ist die Podologie
eine mittlerweile staatlich anerkannte Disziplin, die medizinische Fußpfleger
soweit fortbildet, daß sie ohne Gefahr für diabetische Füße zulasten
der Krankenkassen an der medizinischen Versorgung der an Diabetes erkrankten
Patienten teilnehmen können.
Das Berufsbild des Podologen ist in weiten Kreisen der deutschen Ärzteschaft
auch heute noch unbekannt.
Zum anderen sind es langjährige Bemühungen eines Chirurgen, der
sich in den letzten Jahren national und international als Kenner des
Fußes und Fußchirurg qualifiziert hat, im Rahmen des gesetzlichen Krankenkassensystems
eine Ermächtigung für seine Fußsprechstunde im Krankenhaus zu erhalten
- das Kassen- System allerdings hat sich dagegen ausgesprochen.
Nach dem Willen der ärztlichen Standesvertreter wird es auch in naher
Zukunft keine Berufsbezeichnung "Fußchirurg" geben.
Es lag also nahe, die Synergien beider Berufsgruppen bedarfsgerecht
unter einem Dach zu bündeln und in einer Praxisgemeinschaft der großen
Gruppe ratsuchender Patienten anzubieten.
Das Gesagte impliziert, dass die podologische Behandlung beim
Diabetiker zulasten der Krankenkassen möglich ist. Die in dieser Praxis
erbrachte ärztliche Leistung hingegen ist von allen Patienten selbst
zu bezahlen, da keinerlei Beziehungen zu dem bestehenden Vergütungssystem
der Krankenkassen bestehen und diese in der hergebrachten Form auch
nicht mehr gewünscht sind.
Worin liegen die Vorteile für den ratsuchenden Patienten?
Die Zusammenarbeit einer Podologin und eines Fußchirurgen garantiert
dem Patienten eine umfassende Beratung auf der Basis des aktuellen Wissensstandes
bei Fußerkrankungen.
Gemeinsames Besprechen von Krankheitsbildern bietet dem Patienten
das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Therapie bei Fußerkrankungen.
Ein wesentlicher Aspekt ist aber auch das Verhüten schwerer Fußdeformitäten
oder gefährlicher Fußläsionen beim Diabetiker. Hier hat sich gezeigt,
daß kompetente Aufklärung der Patienten über die erforderliche Sorgfalt
in der Fußpflege und die Früherkennung eines diabetischen Fuß- Syndroms
(DFS) wesentlich dazu beitragen werden, die Amputationsrate zu senken.
Unter dem geschützten Logo "Fußfürsorge" werden zukünftig
Praxen in ganz Deutschland vereint sein, die in garantiert höchster
Kompetenz Beratungen von fußerkrankten Patienten durchführen, für komplizierte
Behandlungsfälle untereinander vernetzt sind und regelmäßig gemeinsame
Fortbildungen auf dem Gebiet der Fußerkrankungen veranstalten.
Haben Sie Fragen, so scheuen Sie es nicht, uns anzusprechen!
Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, klicken Sie bitte weiter!
Monika Kriescher
Dr. Alexander Sikorski